Mit wem würden Sie am liebsten regieren, Nina Stahr?

Shownotes

„Politik ändern. Berlin bleiben.“ Dieser Slogan ziert das Wahlprogramm der Berliner Grünen. Was genau soll sich ändern? Welche Pläne haben die Grünen für die Stadt? Und mit wem möchten sie diese umsetzen? Darüber spreche ich im Podcast mit der Berliner Co-Vorsitzenden der Grünen, Nina Stahr.

Die Antworten gibt's im Podcast!

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Transkript anzeigen

00:00:03:

00:00:18: Am zwanzigsten September sind Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus.

00:00:22: Ich spreche aktuell mit Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitikern, die Berlin in den kommenden Jahren gestalten möchten.

00:00:28: Politik ändern – Berlin bleiben!

00:00:30: Dieser Slogan zählt das Wahlprogramm der Berliner Grünen.

00:00:34: Was genau soll sich ändern?

00:00:36: Welche Pläne haben die Grünen für die Stadt Und mit wem möchten Sie diese eigentlich umsetzen?

00:00:41: Darüber spreche ich heute mit der Berliner Co-Vorsitzenden der Grünen.

00:00:45: Nina Starr ist bei mir!

00:00:47: Frau Starr, schön dass sie heute bei mir sind.

00:00:49: Ja hallo, ich freue mich sehr da zu

00:00:51: sein.

00:00:52: Frau Stahr, Sie führen die Berliner Grünen mit einer kleinen Unterbrechung jetzt seit Jahrzehnten als Landesvorsitzende zunächst gemeinsam mit Werner Graf aktuell gemeinsam mit Film und Girmai.

00:01:04: Werner Graf tritt dieses Jahr als Bürgermeisterkandidat für die Grünen bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnethaus an.

00:01:10: An seiner Seite, als Spitzenfrau steht die Spitzenkandidatin der letzten beiden Wahlen Bettina Jarrasch.

00:01:17: Wie genau definieren sie neben hinter diesem Spitzenduo ihre Rolle im Wahlkampf?

00:01:24: Ich glaube, als Landesvorsitzende kann man unterschiedliche Rollen haben.

00:01:28: Aber für uns ist das so bei den Grünen – wir haben ja in Berlin auch die Trennung von Amt und Mandat.

00:01:33: Das bedeutet mein Co-Vorsitzender, Filmon Girmai und ich sind beide derzeit nicht im Bundestag oder im Abgeordnetenhaus sondern haben wirklich den Fokus, die Partei zu organisieren zum einen aber natürlich auch inhaltlich zu positionieren.

00:01:50: Aber wenn man sich ehrlich macht, in einem Wahlkampf geht es dann natürlich darum die Partei zu organisieren.

00:01:56: Denn wir haben unheimlich viele Aktive, die gerade dort draußen einen Wahlkampf machen für die grüne Sache, für Klimaschutz, für eine Verkehrswende und die dann zu organisierend zu versorgen mit Material

00:02:08: usw.,

00:02:08: das ist natürlich total viel um.

00:02:10: gleichzeitig ist das ne Phase.

00:02:12: als Landesvorsitzender werden wir da nach der Wahl gehen wir zumindest jetzt momentan von aus im Koalitionsverhandlungen die Stimme der Partei einstückweit sein, neben unserem Spitzenkandidaten natürlich.

00:02:25: Insofern haben wir gute Erfahrungen damit gemacht in Berlin auch als Team zu führen, die unterschiedlichen Perspektiven der Partie einzubringen und das ist ein Stück weit die Aufgabe einer Landesvorsitzenden eben auch die Partei und die Basis im Blick zu haben und die Stimmel der Basis auch ein Stück weiter zu sein.

00:02:44: Die Wahlen sind am zwanzigsten September, das heißt wir sind jetzt gerade schon mitten drin in der heißen Phase des Wahlkampfes.

00:02:50: Wie zufrieden sind Sie denn bisher damit wie der Wahlkamp fläuft und haben sie den Eindruck dass die zu den Leuten durchdringen mit ihren Botschaften?

00:02:57: Also ich habe das ja eben schon gesagt, wir haben unheimlich viele aktive draußen auf den Straßen, die Haustür-Wahlkampf machen, die Frühverteilung, die stehen teilweise ab sechs, sechs Uhr dreißig an den S-Bahnhöfen.

00:03:09: Das ist wirklich bemerkenswert, weil die Leute ja ehrenamtlich machen.

00:03:13: Und Demokratie würde gar nicht funktionieren ohne all die Ehrenamtlichen Parteimitglieder oder auch teilweise nicht mal Parteimittglieder sondern Menschen, die das einfach machen, weil sie an die Sache glauben.

00:03:23: Da bin ich sehr dankbar für.

00:03:25: und es läuft tatsächlich... Obwohl wir ja nun wirklich so ein Wahlmarathon hatten, gerade in Berlin.

00:03:30: Wir hatten diese Wiederholungswahl dann hatten wir vorgezogene Neuwahlen beim Bundestag und irgendwie sind die Leute alle sogar nicht aus dem Wahlkämpfen mal wieder raus gekommen und stehen jetzt trotzdem wieder da draußen und machen wirklich einen großartigen Job.

00:03:43: das läuft sehr gut und ich habe auch den Eindruck dass an den Ständen die Leute sehr, sehr positiv auf uns reagieren.

00:03:50: Also ich bin ja als Landesvorsitzende tatsächlich in der ganzen Stadt unterwegs im grünen Hochburgen genauso wie in Gebieten wo wir noch ein bisschen mehr Potenzial

00:04:00: haben

00:04:01: und Überall treffen wir auf Leute, die sagen sie sind froh dass wir da sind.

00:04:06: Sie sind fro, dass wir diejenigen weiterhin sind, die das Thema Klimaschutz hochhalten.

00:04:12: Die das Thema Verkehrswende hoch halten weil das sind Themen, die für diese Stadt so relevant sind aber in der aktuellen Debatte gar nicht so stark vorkommen obwohl wir diesen Hitzesommer erlebt haben.

00:04:22: und da setzen wir uns natürlich dafür ein, dass diese Themen auch wieder mit Priorität auf die politische Agenda kommen.

00:04:28: Dann gehen wir doch mal in die einzelnen Themen rein.

00:04:30: Ich glaube für viele Menschen Berlin ist der Themenblock Mieten und Wohnen aktuell die drängendste politische Frage, was sind denn die grünen Rezepte gegen steigende Mieten auf der einen Seite aber natürlich auch dann damit verknüpfte Wohnungsmangel auf der anderen Seite?

00:04:48: Ich glaube, es braucht dafür einen ganzen Straußanmaßnahmen.

00:04:51: Wir haben da auch Ideen bereits vorgelegt beispielsweise unser bezahlbare Mietengesetz.

00:04:55: was sagt Es reicht eben nicht dass wir schauen das Vermieterinnen und Vermietern in Teil ihrer Wohnung günstig vermieten Da wollen wir auch den Anteil erhöhen.

00:05:05: wir wollen die Vermieterin und Vermitter wirklich in die Pflicht nehmen.

00:05:09: Sondern man muss dann eben nachhalten Man muss dafür sorgen das Vermeterin und Vermiter ihrer Pflicht für Instandhaltung beispielsweise nachkommen.

00:05:17: Und da haben wir eben wirklich einen Maßnahmenkatalog dann auch aufgezeichnet, welche Konsequenzen das dann eben auch haben soll wenn es nicht getan wird.

00:05:24: ich glaube aber und dass ist mir ganz wichtig Es reicht eben tatsächlich nicht nur auf diese erste Miete zu gucken.

00:05:31: Wir haben gerade gesehen die Nebenkosten steigen dreimal so schnell wie die Kaltmiete.

00:05:37: Wir haben im April gab es eine Statistik, dass Menschen durchschnittlich neunhundert Euro Nebenkosten nachgezahlt haben.

00:05:45: Das heißt wenn wir auf die Wohnkosten schauen müssen wir ganz dringend auch auf beispielsweise Energie-Kosten schauen.

00:05:50: da haben wir als Grüne gesagt wir wollen einen Energiebonus einführen für Menschen mit einem geringeren Einkommen Beziehungsweise also wenn man schaut, da geht es um die Berechtigung für WBS-Berlin.

00:06:05: Das sind ungefähr die Hälfte der Haushalte in Berlin.

00:06:07: Das ist vielen glaube ich gar nicht bewusst.

00:06:09: und dazu sagen... Ein Grundkontingent an Strom erst mal vergünstigt, weil gerade Menschen mit wenig Einkommen da eben stark entlastet werden können.

00:06:20: Das sind auch nicht die, die die krassen CO-Zweihemissionen produzieren, weil sie gar nicht den hohen Energieverbrauch haben und das würde pro Haushalt zweihundert bis dreinundzwanzig Euro Einsparung bedeuten.

00:06:31: Und das sind so Dinge wo wir eben auch gezielt draufgehen.

00:06:33: denn ich sage Ihnen ganz ehrlich... Ich wohne am Stadtrand und bei mir in der Nachbarschaft.

00:06:38: Da hat jeder zweite längst die Wärmepumpe im Garten stehen, aber die Mieterinnen und Mietern haben keinen Einfluss darauf ob ihr Vermieter auf erneuerbare Energien setzt oder nicht.

00:06:50: Und die zahlen die Zeche dafür dass das jahrelang auch von der Bundesregierung verschlafen wurde.

00:06:55: und deswegen gucken wir eben auch gezielt darauf uns sagen Es braucht Regulierung bei der Kaltmiete, es braucht aber dringend auch Regulierungs- und Steuerungsrichtung.

00:07:03: erneuerbare Energien bei dem Wohnen Nebenkosten.

00:07:05: Okay das heißt ihr sehen bei den Nebenkosten eigentlich noch ein größeres Potenzial für Entlastungen zu sorgen als bei den Mieten?

00:07:13: Jetzt ist natürlich...

00:07:13: Bei Beidem würde ich sagen!

00:07:15: jetzt ist natürlich eines der dominanten Themen in diesem Wahlkampf die Frage der Enteignung von großen Wohnungskonzernen.

00:07:25: Die Grünen haben etwas länger gebraucht, sich da zu einer Positionierung durchzuringen.

00:07:30: Aber inzwischen spricht sich Ihr Bürgermeisterkandidat Werner Graf doch dafür aus an die Umsetzung des Volksentscheides zu gehen?

00:07:39: Was hat letztendlich den Ausschlag gegeben für die Grünen sich so zu positionieren auf Seiten des Volksinscheides?

00:07:48: Also ob wir lange gebrauchten, das kann ich so ehrlicherweise gar nicht nachvollziehen weil wir haben das ja auch schon vor dem Volksentschied bei uns in der Partei debattiert und kontrovers diskutiert.

00:07:57: Das ist aber auch eine Stärke unserer Partei, dass wir nicht die einfachen Antworten geben und dass wir Dinge wirklich bis zum Schluss ausdiskutieren.

00:08:04: Und haben damals tatsächlich hat die Mehrheit der Partei gesagt Wir wollen uns für diesen Volksentscheid aussprechen.

00:08:10: und jetzt ist das natürlich so, dass wenn sechzig Prozent der Berlinerinnen und Berliner da Position bezogen haben dann fühlen wir uns als Partei natürlich an die Entscheidung der Berliererinnen und Berlin gebunden.

00:08:24: Und gleichzeitig sage ich ihm, das alleine wird aber eben nicht ausreichen und das ist halt auch das was mir ehrlich gesagt sorge macht.

00:08:31: dass Menschen das Gefühl haben, wenn das jetzt kommt dann ist das Problem gelöst und ich finde man darf da nicht das blaue vom Himmel runter versprechen.

00:08:39: Das kann ein Baustein sein aber wie ich das eben schon gesagt habe wir brauchen einen Maßnahmenkatalog weil die große Vielzahl der Menschen in Berlin wohnt ja gar nicht bei Wonovia jetzt beispielsweise.

00:08:49: Ja das betrifft viele Aber es gibt eine ganze Reihe von Menschen die das nicht betrifgt.

00:08:54: Und wenn ich in einer Wohnung wo im Keller die Ratten sind oder wo die Heizung nicht in Stand gesetzt wird Dann braucht Die Regierung braucht der Staat Maßnahmen, um da einzukreifen.

00:09:04: Egal ob der Vermieter Wonovia ist oder ein privater Kleinstvermieter, der nur drei, vier oder fünf Wohnungen besitzt.

00:09:10: Die Vermieterin und Vermietern sind in der Pflicht sich, um die Wohnung zu kümmern, Eigentum verpflichtet.

00:09:15: Das gilt für alle

00:09:16: Vermieteren.".

00:09:18: Jetzt ist das Argument was Sie ja auch gerade so ein bisschen gebracht haben dass im Endeffekt Enteignung gar nicht allen hilft dafür aber sehr teuer wäre.

00:09:27: Also den Berliner Senat sehr viel kosten würden.

00:09:29: und die Frage ist ja auch, hat der hat die Stadt das Geld denn überhaupt?

00:09:34: Und fehlt genau dieses Geld dann eben nicht für Schulen, für eine Verkehrswende, für viele andere Sachen wo es dringend benötigt würde?

00:09:41: Also ich glaube man muss sich dann genau anschauen wie man das umsetzt wenn enteignet wird.

00:09:46: Das ist glaube ich auch ein Missverständnis teilweise in der Vergangenheit gewesen dass Menschen denken Enteignung bedeutet Die kriegen das einfach weggenommen und das haben sie richtig gesagt.

00:09:53: Das ist nicht so, sondern das kostet uns Geld.

00:09:56: aber natürlich kann man da dann auch über eine Kreditfinanzierung schauen wie erwirbt man das?

00:10:02: Und auf der anderen Seite kommen ja dann wieder Mieten usw.

00:10:05: rein.

00:10:06: Aber natürlich gehört es zur Wahrheit dazu, dass wird nicht auf einen Schlag das Problem lösen Und das wird auch nicht einfach von heute auf morgen so umsetzbar sein, sondern wir müssen da als Staat auch schauen wie würde man das auf die Spur bringen und auf die Schiene setzen.

00:10:22: Deswegen ist es für mich eben auch so wichtig zu sagen ja wir fühlen uns an den Volksentscheid gebunden Aber wir müssen parallel andere Maßnahmen auch ergreifen.

00:10:32: Und das bedeutet beispielsweise unser bezahlbare Mietengesetz, was man sehr schnell einführen könnte eben auch umzusetzen und da dann eben auch andere Maßnahmen zu haben damit die Menschen bezahlbaren und guten Wohnraum

00:10:44: haben.

00:10:45: Man könnte ja auch sagen wenn es offensichtlich Wohnraummangel gibt, dann weitet man einfach das Angebot aus und das heißt natürlich Berlin muss mehr bauen.

00:10:55: Wie viele neue Wohnungen pro Jahr bräuchte Berlin denn ihrer Schätzung nach, um wirklich einen spürbaren Unterschied zu machen?

00:11:04: Ich glaube man kann nicht pauschal sagen wie viele neue Wohnung bräucht Berliner.

00:11:08: Es gibt da ja Statistiken.

00:11:09: wo es dann um der Senat wollte glaub ich... Gott ich bin immer schlecht im Zahlen merken.

00:11:15: aber ich glaub zwanzigtausend Wohnungen per Jahr bauen oder was und die Zielzahl wird auch wieder nicht erreicht und so.

00:11:22: Das allein ist es nicht, sondern man braucht beispielsweise auch eine stärkere personelle Ausstattung in den Ämtern um beispielsweise das Zweckentfremdungsverbot wirklich durchzusetzen.

00:11:36: Wenn Sie mal durch die Stadt gehen und schauen wie viele Wohnungen werden illegal als Ferienwohnungen vermietet?

00:11:42: Wie viele Wohnen stehen leer?

00:11:44: Oder werden dann, werden absichtlich leer gezogen um Luxus saniert zu werden.

00:11:48: Aber stehen davor erst mal ewig leer?

00:11:51: Ja also dieser ganze Leerstand den wir haben und so das sind alles Dinge die man auch angehen muss.

00:11:56: deswegen ja wir müssen bauen ich möchte das überhaupt nicht in Abrede stellen und zwar dringend schneller gar keine Frage.

00:12:03: Aber gleichzeitig muss auch da eben angeschaut werden, wo gibt es überall Hebel?

00:12:08: Unsere BVV in Mitte beispielsweise hat eine Studie gemacht.

00:12:12: Was wäre eigentlich möglich, wenn wir Dachgeschosswohnungen ausbauen?

00:12:16: Also nicht die Dach-Geschosse, die da sind, sondern wirklich noch mal was draussetzen.

00:12:21: und ich glaube ... Auch da wieder lassen Sie mich nicht lügen bei den Zahlen aber ich glaub, es waren fünfzigtausend Wohnungen in Berlin-Mitte allein, was da möglich wäre!

00:12:30: Und das ist alles ohne eine einzige Fläche neu zu versiegeln.

00:12:34: Wenn Sie dann schauen, das machen wir auch in den anderen Innenstadtbezirken was da an Potenzial möglich wäre sind wahrscheinlich also jetzt die Schätzung aber hundertfünfzigtausend Wohnungen allein innerhalb des S-Bahn Rings wahrscheinlich alleine wenn man wirklich alle Potentiale nutzt, die wir da haben.

00:12:49: und insofern denke ich es lohnt einfach wirklich da breit draufzuschauen und sich nicht auf eine Maßnahme zu versteifen.

00:12:58: Okay, das heißt sie würden auf jeden Fall bevor Sie auch nur irgendeine neue Bauffläche ausweisen unbedingt gucken wo man vorher verdichten kann.

00:13:06: Aufsetzen kann Leerstand wieder befüllen kann und wirklich gucken soweit es geht mit dem bestehenden Wohnungsbestand auszukommen.

00:13:14: Also ich hab nicht gesagt, bevor wir eine neue Baufläche ausweisen.

00:13:17: Das würde ich jetzt so nicht unterschreiben ... Aber

00:13:20: es sollte priorisiert werden mit dem bestehenden Grund?

00:13:22: Natürlich macht

00:13:23: das keinen Sinn.

00:13:25: diese Scheindebatte ums Tempelhof verfällt während wir so viele ... bereits ausgewiesene Bauquartiere haben, führen wir da eine komplette Scheindebatte.

00:13:34: Und das ist einfach das wo wir sagen müssen die Priorität darauf legen auf das was schon da ist dass was schnell umsetzbar ist und den Menschen auch ein realistische um ein realistisches Ziel zu haben, um eben nicht wieder das blaue vorm Himmel runterzuversprechen wie es gerade an so vielen Stellen passiert.

00:13:52: Was dann am Ende zur Frustration und auch Demokratie-Vertrust ja auch ein Stück weit führt wenn man immer was versprochen bekommt was am ende nicht gehalten werden kann

00:14:02: Wenn Sie sich jetzt dazu entschließen werden auch nur partiell zu enteignen.

00:14:08: schreckt es dann nicht potenzielle neue Bauherren ab, die entweder neuen Wohnraum schaffen wollen oder eben das Dachgeschoss ausbauen wollen.

00:14:16: Weil sie sich halt im Endeffekt nicht sicher sein können ob das was Sie dann schaffen auch Bestand hat?

00:14:22: Also unser bezahlbarer Mietengesetz der Entwurf ist auch im Internet nachzulesen hat ja sagt sehr klar was wir von Vermieterinnen und Vermietern erwarten.

00:14:33: Und unser Ziel ist ja nicht, Leute zu enteignen!

00:14:36: Unser Ziel ist guter bezahlbarer Wohnraum für die Menschen.

00:14:40: Und wenn ein Vermieter sich an Recht und Gesetz hält, dann ist alles in Ordnung.

00:14:46: Wir gehen ja nicht durch die Stadt und sagen hier wollen wir enteignen sondern wir wollen da Maßnahmen ergreifen wo sie notwendig sind.

00:14:53: Insofern auch wenn beispielsweise wir dieses bezahlbare Mietengesetz einführen könnten haben alle beide Seiten Vermieterin und Vermietter genauso wie Mieterin oder Mieter haben eine Verlässlichkeit und ich glaube die braucht es in dieser Stadt.

00:15:06: gerade weil diese Moment nicht da.

00:15:09: Machen wir mal mit dem Thema Mobilität und Verkehr weiter, ist ja für die Grünen vielleicht nochmal das zentralere Thema für die Verkehrswende in der Stadt.

00:15:21: Anfang des Jahres gab es diese gescheiterte Initiative Berlin Autofrei für autofreie Innenstädte, besonders CDU aber auch die AfD haben das da genutzt zu sich als die Parteien der Autofahrer zu positionieren.

00:15:36: Das drückt die Grünen natürlich automatisch in die andere Richtung, nämlich als die Partei der Fahrradfahrer und der ÖPNV-Nutzer.

00:15:44: Nehmen Sie diese Polarisierung an oder setzen Sie dem etwas entgegen?

00:15:50: Ich finde grundsätzlich bei Dingen, die alle Menschen in der Stadt betreffen, wo es auch um Sicherheit geht – eine reine Polarisierung und vor allem in so einen ideologischen Kulturkampf zu gehen.

00:16:02: Das finde ich nicht klug!

00:16:05: Und die CDU macht das ja beispielsweise gerade bei diesen Pollern.

00:16:09: Ja also ich finde diese rot-weißen Poller, dass ist jetzt auch... Also ich habe Kunst abgewählt in der Oberstufe weil ich unfassbar schlecht war, dass sie ästhetisch nicht schön sind.

00:16:17: Das sehe sogar ich!

00:16:18: Keine Frage Aber Die bringen Sicherheit und die Menschen in den Kiezn da gibt es ja auch Zahlen zu wollen das überwiegend?

00:16:28: Die Mehrheit der Menschen vor Ort sagt ja das ist richtig und ich sage ihnen auch ganz ehrlich Dann, ich fahre auch Auto.

00:16:34: Auch als grüne fahrene ich mal Auto.

00:16:36: Ich nehme das in Kauf wenn ich dafür weiß dass die Kinder auch in Berlin Mitte sicher zu Fuß und mit dem Fahrer zur Schule kommen.

00:16:44: Da ist doch die Frage worauf lege ich den Fokus?

00:16:46: Und den Fokuss legen wir da ganz klar auf die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmerinnen Und insofern finde ich an so einer Stelle, in die Polarisierung zu gehen, wo es um die Sicherheit von Kindern geht.

00:16:58: Das find' ich falsch!

00:17:00: Ähm und gleichzeitig sagen wir natürlich Die Straße ist nur so und so breit... ...und der Raum muss aufgeteilt werden.

00:17:07: Und das wird nicht funktionieren wenn wir immer immer sagen dass Auto darf aber nichts abgeben müssen.

00:17:13: Und ich hab's eben gesagt Ich fahre auch Auto Aber mir is auch als Autofahrerin lieber Dass die Fahrradfahrenden einen eigenen Streifen haben, wo sie sicher fahren können als dass ich als Autofahrer ständig mit denen in den Konflikt geraten.

00:17:30: Weil das ja auch für mich im Zweifelsfall dann eine Gefahr darstellt.

00:17:35: also ich möchte keinen Fahrradfahrtfot fahren Sicher nicht, ja.

00:17:38: Und deswegen ist die Infrastruktur auch eine sichere Infrastruktur für Fahrradfahrende für beide Seiten besser.

00:17:44: und ich sage Ihnen auch wenn wir sichere Fahrradinfrastruktur haben das zeigt sich ja auch in anderen Städten die ausgebaut haben dann nimmt die Zahl der Radfahrenden massiv zu und das bedeutet wir haben wieder weniger Autos auf der Straße

00:17:58: d.h.,

00:17:58: die wirklich aufs Auto angewiesen sind.

00:18:01: Die haben dann auch freie Fahrt, weil ganz ehrlich im Moment mit dieser CDU-Politik die wir gerade haben stehen ja sogar die Autofahrer im Stau.

00:18:09: Und der Stau hat zugenommen unter der CDU-Regierung.

00:18:11: also es macht keinen Sinn was da grade für eine Verkehrspolitik gemacht wird.

00:18:16: Wir wollen eine Verkehrspolitik die das Klima schützt und die für Sicherheit sorgt.

00:18:22: Sie haben gerade gesagt die Straße ist ja nur so und so breit und es muss Platz für alle sein.

00:18:27: man kann natürlich auch versuchen so aufzuteilen dass sich einzelnen Verkehrsteilnehmer möglichst nicht in die Quere kommen.

00:18:35: Fällt Ihnen spontan eine Straße ein?

00:18:38: Das kann in Berlin Mitte sein, das kann irgendwo anders sein, die Sie jetzt sofort gerne zu einer reinen Fahrradstraße machen würden?

00:18:47: Also ich glaube... Da würde ich jetzt unseren Stadträtin im Zweifelsfall vorgreifen, die sich vor Ort jeweils viel besser auskennen.

00:18:56: Dann

00:18:57: ist es grundsätzlich denkbar das Meerstraßen zu Verratstraßen?

00:19:00: Genau!

00:19:00: Ich glaube man muss wirklich sich vor ort die Situation angucken.

00:19:04: Man muss das mit den Anwohnenden oder den Gewerbetreibenden vorort besprechen.

00:19:08: auch da zeigt sich dass da wo wenig Autoverkehr dass dem Gewerbe auch gut tut.

00:19:15: Und gerade in der Zeit wo beispielsweise der Internethandel massiv zunimmt, brauchen wir Einkaufsstraßen die attraktiv sind.

00:19:26: und wenn ich mit meinen drei Kindern einkaufen gehe... Und die ständig, die sind inzwischen so groß dass ich sie normal nicht mehr an der Hand halte.

00:19:35: Aber die stendig irgendwie an der hand ziehen muss damit die nicht vor irgendein auto laufen dann ist das deutlich weniger attraktiv als wenn die da laufen können.

00:19:42: Ich komme aus westdeutschland ursprünglich.

00:19:44: Da sind diese Fußgängerzonen Als einkaufsstraßen sind Standard und keiner würde das irgendwie ein frage stellen.

00:19:51: Insofern glaube ich man muss sich das immer einzeln genau vor ort angucken.

00:19:55: aber Natürlich haben wir die Erfahrung gemacht, oder machen andere Städte auch die Erfahrungen das es Sinn macht Innenstädte so umzubauen dass das die Aufenthaltsqualität steigt und dann sind sie einfach attraktiver.

00:20:11: Wie sieht's denn mit der Schiene aus?

00:20:13: Was planen die Gründer?

00:20:16: Engere S-Bahntaktung, pünktlichere U-Bahn vielleicht auch ein bisschen weniger Schienersatzverkehr Die BVG und die S-Bahn wieder flüssiger laufen.

00:20:25: Was sind da die grünen Rezepte, um das zu erreichen?

00:20:28: Wir haben ja in Berlin quasi ... Ich weiß nicht ob den aber mindestens einen der ältesten Fuhrparks was die ÖPNV Wagen also die U-Bahnenwagen usw.

00:20:37: angeht deutschlandweit.

00:20:38: ich weiß noch als ich wie gesagt aus Westdeutschland aus Frankfurt am Main nach Berlin gekommen bin dass mir ausgefallen ist wie krass laut die U-Bahn hier ist.

00:20:49: Und das liegt natürlich daran, dass diese Wagen teilweise einfach uralt sind und ... Das ist was wo wir auch in der Zeit als wir in der Regierung waren gesagt haben Wir brauchen Neuro-U-Bahnenwagen Haben damals viele U-bahnwagen bestellt und das ist eben etwas.

00:21:07: Wenn ich ein U-Bahnwagen bestelle, dann ist das nicht so dass der morgen da ist sondern es dauert viele Jahre.

00:21:11: Wir haben das damals in die Regierung gemacht.

00:21:13: Die jetzige Regierung hat das nicht weiter getrieben haben nicht neu bestellt so und da Da einfach zu schauen dass wir Das wieder langfristig wirklich und eben auch da wieder Nicht ideologie getrieben sondern für die sicherheit und des sichere ankommen von a nach b Für die menschen Was machen, das finde ich total wichtig.

00:21:34: und deswegen ja wir brauchen einen modernen Vorpark.

00:21:37: Wir müssen da in die Instandhaltung der Wagen und auch der Schiene investieren.

00:21:41: Das ist gar keine Frage!

00:21:43: Und deswegen halten wir es für falsch, zehn neue U-Bahnlinien zuversprechen.

00:21:47: Das ist das, was ich vorhin schon mal gesagt habe.

00:21:49: Es wird das Blaue vom Himmel runter versprochen.

00:21:51: Bevor ich zehn neue u-Bahnenlinien baue muss sich doch erstmal das in Stand halten, was wir haben damit da zuverlässig der der ÖPNV fließen kann.

00:22:00: bei der S-Bahln und bei der U-bahn Gerne die Tram ausbauen, das ist gar keine Frage.

00:22:06: Auch die Bustakte verdichten.

00:22:07: unter der letzten rot-grot-grünen Regierung haben wir das geschafft, dass viele Bustakte verdichtet wurden.

00:22:12: und als jemand, der am Stadtrand wohnt weiß ich was es bedeutet ob ich irgendwie vorher zu Hause gucken muss und denke ah nee, der Bus kommt erst in einer halben Stunde, braucht nicht loslaufen oder ob ich halt einfach zur Haltestelle laufen kann weil der Bus alle zehn Minuten kommt.

00:22:25: Das macht einen Unterschied für die Menschen vor Ort und das macht den ÖPNV attraktiver.

00:22:32: Gehen wir mal zu einem vielleicht verwandten Thema mit der Infrastruktur, dem Thema Wirtschaft.

00:22:38: Wie möchten die Grünen denn Berlin zu einem stärkeren Wirtschafts- und Innovationsstandort machen?

00:22:45: Haben sie da Branchen identifiziert, die Berlin in den nächsten zehn Jahren wirtschaftlich weiter nach vorne bringen soll?

00:22:54: Auch da ist es ein Bündel an Maßnahmen was es braucht weil wir ja auch eine ganz.

00:22:58: Also Wirtschaft ist ja, man sagt immer die Wirtschaft.

00:23:01: Aber das ist ein so breites Feld!

00:23:03: Wir haben beispielsweise die kleinen Gewerbetreibenden der Schlosser in Berlin Mitte beispielsweise.

00:23:10: Der hat ganz andere Herausforderungen als ein produzierendes Gewerbe oder als ein kleines Start-up und da müssen wir einfach passgenau schauen wenn wir bei dem Schlossern Mitte bleiben was beispielsweise die Grundsteuer... Wenn der dieselbe Grundsteuer zahlen muss für diese massiv angestiegenen Kunststückspreise in Berlin-Mitte, was da in Wohnvierteln und so gezahlt werden muss.

00:23:35: Das bringt den finanziell in den Ruin zum Teil.

00:23:38: D.h.,

00:23:39: da z.B.

00:23:39: zu schauen, was brauchen die Leute damit das Kleingewerbe vor Ort wirklich erhalten werden kann?

00:23:46: Weil die Leute darauf angewiesen sind und wenn der Schlosser in Berlin Mitte ist, der beispielsweise auch für Baustellen im Umfeld wieder zuliefert

00:23:54: usw.,

00:23:55: dann können auch andere Gewerbe besser funktionieren.

00:23:57: Es hängt nicht nur an dem einen Schloss, aber als ein Beispiel.

00:24:01: Aber wir haben ja auch ganz viele andere Gewerbezweige.

00:24:03: Wir sind in Berlin, wir wollen wieder Startup-Hauptstadt werden.

00:24:07: da zu schauen was brauchen die eigentlich Bürokratie abbauen?

00:24:11: Ja das ist auch so ein Riesenwort!

00:24:13: Das bedeutet unheimlich viel.

00:24:14: aber ich sag ihnen also was für bei der Digitalisierung In Deutschland aber auch in Berlin hinten dranhängen, teilweise.

00:24:21: Nicht in allen Bereichen, aber teilweise.

00:24:23: da könnte man noch so viel machen um es Menschen attraktiver zu machen.

00:24:26: Da hängt einiges an der Bundesgesetzgebung.

00:24:29: Wir sind ja hier in Berlin nicht nur innerhalb in Deutschland im Wettbewerb mit anderen Städten attraktiv zu sein zur Ansiedlung sondern europaweit.

00:24:39: und dann muss sich die Bundesregierung einiges tun was Entbürokratisierung angeht.

00:24:43: Aber wir können in Berlin auch etwas tun.

00:24:46: Und gleichzeitig sage ich Ihnen aber auch die Unternehmen, die überlegen ob sie sich hier ansiedeln.

00:24:51: Für die ist das ja attraktiv weil ment weil ihre Arbeitnehmerinnen auch hier herkommen wollen?

00:24:57: Weil die Kultur in Berlin nach wie vor anziehend ist.

00:25:00: dann müssen wir dieses Kulturangebot aber auch erhalten.

00:25:03: und die Menschen die kommen die brauchen Wohnraum also auch dass es ja wieder dabei ist sich die Katze in Schwanz Wir müssen diese Stadt insgesamt besser zum funktionieren bringen.

00:25:14: Dann ist es auch für die Wirtschaft attraktiv.

00:25:16: und wir haben gerade in den Bereichen auf wissenschaftliche Ausgründungen aus den Unis usw.

00:25:20: Da haben wir so viel Potenzial bei Start-ups, haben wir sehr viel Potential.

00:25:25: Und das müssen wir heben indem wir einfach die Bedingungen attraktiver machen.

00:25:31: Die Grünen sind ja dort besonders stark – ich nenne es mal Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen wo die Landesverbände schaffen Ökonomie und Ökologie Wirtschaft und Klima zusammen zu denken.

00:25:46: Ist diese Denke bei den Grünen in Berlin auch schon so in gleichem Maße?

00:25:51: Also ich meine das unterscheidet.

00:25:52: ist der Landesverband viel von von Baden-Württemberg, aber es ist im Berliner Landesverbot auch schon angekommen dass man das stärker zusammendenken muss.

00:25:59: Natürlich, das ist ja überhaupt keine Frage.

00:26:02: Natürlich hat ein Landesverband wie Baden-Württemberg andere Herausforderungen als Berlin.

00:26:07: aber klar Ökonomie und Ökologie gehören zusammen.

00:26:10: Das ist gar keine Frage!

00:26:11: Wenn wir uns anschauen, wie können wir Klimaschutz voranbringen?

00:26:16: Können wir das überhaupt nicht ohne Innovation?

00:26:21: Ich meine Solaranlagen... Die sind jetzt nicht gestern erfunden worden, aber wir haben in Berlin oder in Deutschland insgesamt waren wir da mal richtig gut und inzwischen werden die Dinger halt in China produziert.

00:26:34: Weil Deutschland auch die Förderung zurückgefahren hat uns so weiter also da zu sein... Und das trifft ja auch die Firmen, die die Digger hierhergestellt haben.

00:26:42: Also als Regierung zu sagen Wir müssen Zukunftstechnologien fördern für den Klimaschutz Das ist unerlässlich und das passiert weder auf Landesebene unter Schwarz-Rot noch auf Bundesebene Unter Schwarz Rot gerade.

00:26:56: Und natürlich braucht es da Grün, um in die Zukunftstechnologien zu investieren und um die Wirtschaft damit auch fit für die Zukunft zu machen.

00:27:04: Wir haben grad schon die ausbleibenden Investitionen in Zukunftstehnologien angesprochen.

00:27:09: Was macht der aktuelle Senat denn noch falsch in der Klimapolitik aus grüner Perspektive?

00:27:17: Ich darf wahrscheinlich nicht einfach alles sagen.

00:27:20: Vielleicht die drei schlimmsten Dinge?

00:27:23: Also ich möchte mal an dem Beispiel Torstraße, wo sie auf die Idee kommen, sechzig Jahre alte Bäume zu fällen um noch eine Autospur zu... also warum ja statt sozusagen so wir schauen hier einmal ganzheitlich auf das was hier gebraucht wird Also alte Bäume fällen, um irgendwie den Verkehr flüssiger zu machen.

00:27:47: Sorry so was geht nicht!

00:27:49: Das ist einfach... Und da können sie auch zwanzig Bäume irgendwo am Stadtrand noch mal neu pflanzen als Ausgleichsmaßnahme.

00:27:56: das ersetzt keinen sechzig Jahre alten Baum.

00:27:58: und da habe ich schon manchmal das Gefühl die haben in der Schule einfach nicht aufgepasst.

00:28:02: also dass lernt man im Sachkunde in der Grundschule wie das funktioniert mit dem CO-Zwei usw.

00:28:11: wirklich erschütternd, dass die CDU da lieber Feld statt wirklich zu erhalten.

00:28:19: Und das ist ja auch absurd weil eine konservative Partei steht sonst fürs Erhalten.

00:28:23: also da wirklich... Das macht mich wirklich fassungslos.

00:28:27: und es ist wieder diese reine Autoideologie.

00:28:31: Und da gab es ja auch diesen Baumvolksentscheid, wo die CDU durch Gespräche mit denen dann irgendwie dahin gekommen ist zu sagen wir machen jetzt hier unser Klimaanpassungsgesetz und das alles schön und gut gekommen ist am Ende noch nichts.

00:28:44: Sie finanzieren das nicht aus und stecken das Geld was eigentlich für Klimaschutz vorgesehen ist schieben sie wieder woanders hin und da wirklich einmal und eigentlich wäre das doch etwas was eine eine konservative Partei die Schöpfung bewahren will, wenn ich das jetzt mal im CDU-Jagons sagen darf.

00:29:02: Die die Schöfffung bewaren will?

00:29:04: Wie kann man dann so blind nur fürs Auto da sein?

00:29:08: Ich verstehe es nicht!

00:29:09: Ich versteh's einfach nicht und da würde ich mir wirklich wünschen dass die CDU vielleicht auch einmal zu ihren Wurzeln zurückkommt.

00:29:16: Wir müssen noch über die Berliner Bildungspolitik sprechen.

00:29:22: Die Hälfte der Berliner Grundschüler ist ja seine Zahl, die jetzt immer genannt wird kann nicht ausreichend lesen und schreiben, wie es die Mindestanforderungen für das jeweilige Alter vorgeben.

00:29:34: Was läuft denn so grundsätzlich falsch im Berliner Bildungssystem?

00:29:39: Also der Berliner-Bildungssystem und damit meine ich explizit nicht die Lehrkräfte, die wirklich eine mega Arbeit machen auch die Erzieherinnen und Erziehern.

00:29:48: Das Berliner Bildungsystem, so wie es gerade ist... ist einfach an seine Grenzen gekommen.

00:29:53: Das funktioniert so nicht!

00:29:54: Wir haben zu große Klassen in zu alten Schulen, wir haben einen krassen Lehrkräftemangel und ich bin selber ausgebildete Lehrerin und ich sage Ihnen.

00:30:04: die Bedingungen unter denen ich gearbeitet habe, haben dazu geführt dass ich gesagt habe Ich möchte in die Politik gehen weil so kann das nicht weitergehen.

00:30:14: Wir haben in der Schule gar nicht die Zeit auf das einzelne Kind zu gucken.

00:30:19: Lehrkräfte machen das trotzdem natürlich.

00:30:21: Die sehen die einzelnen Kinder, aber die Förderung die einzelne Kinder brauchen, die kommt deshalb viel zu kurz weil Lehrkräften viel zu viel zu tun haben auch viel zu viele an Organisationsarbeit nebenbei und so weiter, die Klassen sind zu groß.

00:30:38: Und wenn man dann abends total ausgebrannt nach Hause kommt und sein Bestes gegeben hat... ...und trotzdem das Gefühl hat es reicht nicht!

00:30:45: Es liegt immer noch was auf dem Schreibtisch, was man eigentlich noch machen müsste.

00:30:50: Da kommt man irgendwann also wie viele junge Lehrkräfte haben wieder hingeschmissen?

00:30:55: Ja daher kommt auch der Lehrkräftemangel.

00:31:00: Wenn man das dann die ganze Zeit so hört, werden auch nicht neue Leute in dieses System gehen und sagen ja dann werde ich Lehrer.

00:31:06: Und deswegen möchte ich eigentlich dass wir... Das ist so Lehrer sein Erzieherin sein in der Kita!

00:31:12: Das ist ein so großartiger Beruf.

00:31:14: Es gibt einem so viel zurück.

00:31:17: aber wir müssen den Menschen die Bedingungen geben, dass sie da gesund und gut arbeiten können.

00:31:23: Und wenn das so ist, dann kommt... Dann ist auch die Möglichkeit wirklich gezielt auf die Schülerinnen und Schüler zu gucken.

00:31:30: Die zu unterstützen und dann eben auch zielgenau auf die Leistung zu gucken, zu schauen okay Woran hapert es denn jetzt hier bei der Lesefähigkeit?

00:31:39: Und da sage ich Ihnen auch, da müssen wir viel früher ansetzen.

00:31:41: Da hilft es nicht dann in die Schule zu sagen so jetzt hier musst du aber noch fünf Übungen und da noch zusätzlich und am besten noch ein Ferienkurs oder so, sondern wir müssen viel viel früher an setzen!

00:31:52: Und damit meine ich jetzt nicht dass wir die Kita verschulen sollen, aber wir müssen auch in den Kitas Bedingungen schaffen das die Kinder gut gefördert werden können.

00:32:00: Und wir haben ja im Moment die Situation, dass die Kinderzahlen zurückgehen.

00:32:03: Das ist extrem schade und wir müssen als Gesellschaft mehr dafür tun das Leute auch wieder Lust haben, Kinder zu bekommen.

00:32:09: Friedrich Merz vielleicht mal Elterngeld oder so.

00:32:11: aber wenn wir diese Bedingungen nicht schaffen dann haben wir im Moment leider die Situation das die Kinder zahlen zurück gehen.

00:32:18: Das gibt uns ja eine Chance in der Kita.

00:32:20: es gibt uns die Chance den Standard, wie er jetzt ist.

00:32:24: Also das Personal in der Kita zu halten und damit dafür zu sorgen dass die Gruppen kleiner werden, dass mehr gezielte Förderung da sein kann und das und das wäre ehrlicherweise mein persönlicher Traum gleichzeitig mehr Zeit für die Familie da ist weil Bildung beginnt in der Familie.

00:32:40: Das erste Jahr macht so viel bei einem Kind und die aller allermeisten Kinder gehen in Berlin ab dem ersten Jahr oder ein bisschen später in die Kita.

00:32:49: Das heißt, wenn wir dieses erste Jahr auch ins Blick nehmen und in den Blick nehmen Und Eltern da frühzeitig Angebote machen wie sie ihre Kinder unterstützen können das würde auch unheimlich viel bringen.

00:33:00: weil Also ich habe wirklich mit so vielen Eltern zusammengearbeitet Auch viele jahre ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen aus sehr herausfordernden Verhältnissen gearbeitet.

00:33:11: Und die Eltern, die mir da begegnet sind.

00:33:13: Die haben doch nicht Kinder bekommen und gesagt, oh ja jetzt mach ich mal alles das meinem Kind schlecht geht, dass es in der Schule nicht klar

00:33:18: kommt.".

00:33:18: Nein!

00:33:19: Die tun ihr Bestes aber die haben halt teilweise einfach selber Herausforderungen... ...und das müssen wir doch durchbrechen.

00:33:26: Wir müssen da ansetzen, die Eltern unterstützen dabei ihren Kindern das Beste zu ermöglichen.

00:33:32: Deswegen beispielsweise auch in Kitas schon zu sagen, wir machen hier Kita-Sozialarbeit.

00:33:37: Wir machen Familienzentren angekoppelt an die Kita, weil da sind die Eltern und da haben die Erzieherinnen und Erziehern einen Zugang.

00:33:45: Dann brauchen sie aber auch dafür wieder

00:33:47: Zeit.".

00:33:48: Das bedeutet am Ende des Tages muss man eine Priorität in der politischen Arbeit drauflegen, dass wir wirklich Kinder- und Familien die Priorität einräumen, damit alle Potenziale, die wir bei Kindern sehen, wirklich heben können.

00:34:07: Das heißt, wenn Sie es die Betonung sehr stark auf die frühkindliche Bildung und die Kita legen höre ich raus.

00:34:14: Einverpflichtendes Kita-Jahr vor der Einschulung sollte dann schon angedacht werden, dass man auf jeden Fall alle mitnehmen kann und niemand durchs Raster fällt?

00:34:22: Also wenn sie sich mal anschauen wie viele Kinder in Berlin in die Kita gehen im letzten Jahr vor der einschulungen da sind wir nahezu bei hundert Prozent.

00:34:30: das ist nicht das Problem das ist eine Scheindebatte Und wir haben ja Sprachtests auch schon früher.

00:34:36: Hamburg hat beispielsweise sehr gute Erfahrungen damit gemacht, im Anschluss an diese Sprachtest dann eben auch wirklich nachzufassen und eigentlich haben wir die gesetzliche Grundlage um das in Berlin zu tun.

00:34:49: aber es wird nicht in dem Maß umgesetzt.

00:34:50: also wenn ich feststelle bei einem Kind dreieinhalb vier, vierenhalb Jahre alt da ist sprachförderbedarf Dann muss das halt nicht nur festgestellt werden, sondern dann muss eine Konsequenz daraus folgen.

00:35:02: Und da sind wir in Berlin einfach noch nicht gut genug und das müssen wir definitiv stärker machen.

00:35:07: Da wirklich eben auch die Kinder da abzuholen wo sie sind und stärker zu unterstützen.

00:35:12: Denn klar wenn Kinder in die Schule kommen und nicht ausreichend Deutsch sprechen, dann haben die von Anfang an schlechtere Startbedingungen.

00:35:19: Das ist so.

00:35:21: Ich sage ihnen aber auch ganz ehrlich viele Kinder, von denen man das teilweise auch gar nicht erwartet hätte.

00:35:28: Also die Sprachförderung in der Kita geht es auch nicht nur um Kinder, die nicht muttersprachlich Deutsch sprechen sondern es geht ganz ganz viele Kinder.

00:35:37: und da müssen wir auch da wieder Familien unterstützen und Möglichkeiten schaffen dass das Kinder zuhause vorgelesen bekommen.

00:35:45: beispielsweise Stiftungen lesen macht er seit vielen Jahren eine tolle Arbeit, dass sie deutlich machen ist so wichtig, dass in Familie vorgelessen wird.

00:35:53: Und die Eltern, mit denen ich gearbeitet habe haben beispielsweise, haben das gar nicht bewusst nicht gemacht.

00:35:59: Sondern vielen war einfach nicht klar was für einen krass positiven Einfluss das hat.

00:36:04: und dann... Also ich hab meinen Kindern immer vorgelesen aber dann hatte ich irgendwie so eine Diskussion mit Stiftung lesen und dann bin ich abends nach Hause gegangen und hab gedacht okay heute nochmal extra lange.

00:36:13: also es macht einfach so viel Und das den Eltern auch deutlich zu machen und dazu unterstützen, das wäre so wichtig.

00:36:21: Deswegen finde ich ehrlich gesagt eine Schei... Das ist auch wieder ein Schein-Debatte.

00:36:24: ob wir jetzt einen Jahr verpflichtend in die Kita machen oder nicht holt die Kinder da ab wo sie sind unterstützt die Kinder unterstützt Die Eltern.

00:36:31: das ist das wo wir den Fokus drauf legen müssen.

00:36:35: Wenn man sich jetzt ne Wahlkarte anschaut Nehmen wir die von äh zwanzig dann sieht man ja schon relativ klar ne grüne Innenstadt Und eher schwarze Außenbezirk.

00:36:48: Jetzt haben sie schon mehrfach gesagt in dem Podcast, dass ihr selber in einem Außen Bezirk wohnen und da natürlich auch die Leute, die Sorgen und Nöte der Leute dort wahrnehmen.

00:36:58: trotzdem ist das jetzt nicht unbedingt der Ruf den die Grünen haben sondern die Grün haben ja schon den Ruf, dass sie dann auch eher instattzentriert Politik machen.

00:37:08: Jetzt haben Sie noch mal ganz konkret die Möglichkeit auf die Außenbizirke einzugehen und zu sagen, was die Grünen dann auch den Außenbezirken zu bieten

00:37:16: haben.

00:37:17: Also ich kenne diese Karte.

00:37:19: da muss man schon nochmal ein bisschen genauer drauf schauen weil am Ende des Tages haben wir trotzdem ... Wir haben in Steglitz zählen Dorf, wir haben in Pankow , wir haben im Tempelhof Schönesberg alles Bezirke, die bis an den Stadtrand gehen... Haben wir grüne Bürgermeisterinnern ja?

00:37:32: Weil wir dort vor Ort auch stark verwurzelt sind.

00:37:37: Natürlich kennen wir die Sorgen der Menschen in den Außenbezirken und deswegen versuchen wir auch da gezielt ein Angebot zu machen, weil ich sage Ihnen das ganz ehrlich.

00:37:46: Wenn ich eine Nachbarn habe bei mir ist die nächste Bushaltestelle es achthundert Meter weit weg.

00:37:51: so viele Menschen in meiner Nachbarschaft sind älter.

00:37:55: Wenn ein achtzigjähriger Mensch mit Rollator bis zur nächsten Bushaltestelle achthundert Meter hat, die er nicht mehr laufen kann.

00:38:02: Natürlich nimmt der das Auto und dann verdenke ich dem auch nicht dass der Angst hat wenn er gesagt bekommt von der CDU Die Grünen, die nehmen euch das Auto weg!

00:38:10: Das machen wir doch gar nicht so.

00:38:12: aber wir wollen eine Alternative schaffen.

00:38:14: Wir wollen nämlich das auch der Achtzigjährige Mensch der im Zweifelsfall vielleicht sogar sagt Boah Ich fühle mich gar nicht mehr so sicher hinterm Steuer.

00:38:20: eigentlich würde ich gerne den ÖPNV nehmen Aber er ist einfach zu weit weg.

00:38:25: diesem achtzigjährigen Menschen möchte ich die Freiheit zurückgeben, selber zu entscheiden mit welchem Fortbewegungsmittel er sich fort bewegt.

00:38:31: Und das bedeutet wir brauchen eine Bus-Taktung, die funktioniert und die eng ist.

00:38:35: aber wir brauchen auch beispielsweise Rufbussysteme dass der eben nicht acht hundert Meter bis zur Bushaltestelle laufen muss wenn das für ihn zu weit ist.

00:38:43: also und da eben anzusetzen um diese Alternativen zu schaffen.

00:38:48: Ich glaube das sind Möglichkeiten wo natürlich auch die Menschen am Stadtrand dann dann Grün wählen können und viele, viele tun das ja auch schon.

00:38:57: Aber es hilft natürlich nicht wenn die CDU da immer Ängste schürt statt für diese Menschen eine gute Alternative zu schaffen.

00:39:04: und da setzen wir an.

00:39:05: Wir sagen wir wollen eine Alternative für euch sein Die euch die Freiheit wieder zurück gibt euch so zu bewegen wie ihr das eigentlich möchtet.

00:39:12: Sie haben sie die CDU direkt angesprochen.

00:39:15: die CDU regiert ja aktuell noch schwarz-roten Senat der aber laut den Umfragen, die eigentlich das ganze Jahr über konstant waren abgewählt ist.

00:39:26: Also schwarz-rot hätte aktuell keine Mehrheit mehr anders als rot-, rot-, grün und schwarz-, rot-grün, die beide eine rechnerische parlamentarische Mehrheit haben.

00:39:37: Das ist für sie natürlich erst mal ne gute Nachricht.

00:39:40: was heißt?

00:39:40: Die Grünen sind auf jeden Fall dabei also werden auf jeden fall Teil des nächsten Senates sein mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit.

00:39:48: Die Frage ist natürlich, wie der Senat aussehen wird und Sie müssen sich jetzt natürlich entscheiden.

00:39:53: Regieren sie lieber mit den Linken oder lieber mit der CDU?

00:39:57: Also ich sage Ihnen ganz ehrlich wir wollen das Klimaschutz eine Priorität bekommt.

00:40:01: Wir wollen dass Verkehrswende wieder einer Priorität wird für die Sicherheit von Fußgängerinnen ratfahrenden Kindern.

00:40:08: Das sind unsere Prioritäten!

00:40:12: dass Wohnen bezahlbar ist, aber die Menschen auch sich leisten können, die Wohnnebenkosten zu bezahlen.

00:40:17: Weil das eben erneuerbar und bezahlba wird.

00:40:21: Und wir wollen, dass die Demokratie in Berlin wirklich gesichert wird.

00:40:26: Das heißt nicht immer weiter Dinge versprechen und Leute dann zu frustrieren wenn man sie nicht einhält sondern einen Weg aufzuzeigen.

00:40:35: wie kann diese Stadt hier Schritt für Schritt wieder besser werden?

00:40:39: Und ich sage Ihnen ganz ehrlich, wenn man die Parteiprogramme nebeneinander liegt.

00:40:42: Ich glaube dann sieht man relativ klar wo da größere Überschneidungen sind.

00:40:46: Ich sag Ihnen aber auch ganz ehrlich – ich gehe mit diesen Prioritäten in Koalitionsverhandlungen und dann schaue ich, mit wem können wir da eine Koalition bilden, die diese Inhalte voran bringt?

00:41:00: Wie gesagt wer da programmatisch uns näher steht ist klar!

00:41:03: Aber am Ende des Tages entscheiden das die Wählerinnen und Wähler Und wer grüne Inhalte möchte, wer Klimaschutz, Werverkehrswende möchte, der muss am Ende Grün wählen.

00:41:12: Die zweite Partei, die in beiden Rechenspielen ja auf jeden Fall auch dabei wäre ist die SPD.

00:41:19: gibt es.

00:41:19: Es gab ja vor der Ampelregierung im Bund, gab's ja so Vorsondierungen zwischen Grünen und FDP weil denen ja auch klar war okay wir müssen auf jeden fall also werden auf jedenfall miteinander regieren und wir gucken uns das jetzt mal gemeinsam an Gibt es da schon, also wahrscheinlich jetzt noch nicht.

00:41:35: Aber wird das dann einen gewissen Austausch auch mit der SPD geben?

00:41:38: Um zu gucken okay wie können wir beide irgendwie... Mit wem können wir beider am meisten erreichen?

00:41:44: Also wir sprechen sowohl vor als auch nach der Wahl mit allen demokratischen Parteien.

00:41:48: Das ist überhaupt keine Frage.

00:41:52: Wir gucken, mit wem können wir die meisten grünen Inhalte umsetzen.

00:41:54: Ich wiederhole mich!

00:41:55: Es tut mir leid.

00:41:57: So und alles weitere entscheiden die Bürgerinnen und Bürger und werden wir dann nach der Wahl schauen.

00:42:02: aber dass wir uns austauschen das für uns mit anderen Demokratinnen austauschnen das ist glaube ich eine Selbstverständlichkeit.

00:42:08: Abschließende Frage.

00:42:09: Es sieht aktuell ziemlich stark nach einem Zweikampf zwischen CDU und Linke aus, aber natürlich sind die Grünen ja auch nicht komplett raus aus dem Rennen um Platz eins.

00:42:18: mit Werner Graf steht immerhin auch noch ein Bürgermeisterkandidat für die Grüne auf dem Zettel.

00:42:24: Warum wäre Werner Graft der beste Bürgemeister für Berlin?

00:42:28: Und warum sollten die Berlinerinnen und Berliner in Scharen grün wählen, um ihn zum Bürgereister zu machen?

00:42:34: Wir haben mit Werner Graf einen Bürgermeisterkandidaten, der wirklich zu dieser Stadt passt.

00:42:39: Der hat sich sehr bewusst entschieden hier in diese Stadt zu kommen weil das eine Stadt ist die zu seinem Lebensstil passt.

00:42:46: er ist ja jemand der auch offen schwul lebt und sagt Diese Stadt war für mich ne Anziehung weil auf dem bayerischen Dorf konnte ich nicht so leben wie Ich dass hier in berlin kann.

00:42:55: in der freiheit die ich hier kann und habe das ja vorhin gesagt.

00:42:57: wir müssen unsere demokratie sichern.

00:43:00: Die steht gerade unter Druck und die Freiheit in dieser Stadt steht gerade Unter Druck.

00:43:05: Und da ist Werner Graf genau der Richtige, weil er eben persönlich weiß was diese Freiheit wert ist.

00:43:15: Ja es ist ein Rennen ums rote Rathaus.

00:43:18: das ist im Moment noch lange nicht ausgemacht.

00:43:20: viele Wählerinnen und Wähler entscheiden in den nächsten Tagen und Wochen erst wen sie wählen wollen Und wir Grünen stehen für die Freiheit dieser Stadt.

00:43:29: Werner Graf steht für die Freiheit der Stadt und ich kenne wirklich kaum jemanden, der mit so viel Herzblut ... Für diese grünen Themen Klimaschutz-, Verkehrswende, bezahlbares Wohnen, wer mit soviel Herzblutt- und Leidenschaft dafür kämpft wie Werner Graf?

00:43:47: Ich glaube, diese Stadt hat jemanden verdient, der Mitleidenschaft für sie kämpfte.

00:43:51: Deswegen glaube ich, Werner Graph ist der Richtige für diese Stadt!

00:43:56: Und im September sind die Wahlen, am Ende im September oder im September um achtzehn Uhr sind wir schlauer.

00:44:03: Ja vielen Dank liebe Niederstaates hier heute bei mir waren und ein bisschen was zu den Programmatiken der Grünen

00:44:08: erzählt haben.

00:44:09: Vielen Dank für das Gespräch!

00:44:15: Das war Politik & Kommunikation – Der Talk mit Tobias Schmidt.

00:44:21: Wenn Sie keine Neuigkeiten mehr von Politik und Kommunikation verpassen möchten, folgen sie uns bei Instagram, LinkedIn und Twitter.

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00:44:39: Für unsere Analysen Interviews Gewinner Verlierer Pros und Kontras aus dem politischen Berlin.

00:44:47: Hören Sie außerdem rein in den Podcast Elefantenrunde mit Haio Schumacher und Frank Staus.

00:44:53: Wir freuen uns auf sie!

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